Brückentag: Stadtverwaltung bleibt geschlossen
Die Stadtverwaltung Leverkusen weist darauf hin, dass die städtischen Dienststellen am kommenden Freitag, 5. Juni, nach dem Feiertag (Fronleichnam) geschlossen bleiben.
Geschlossen sind ferner die städtischen Kindertageseinrichtungen, das Forum, das Industriemuseum Sensenhammer und die Volkshochschule. Das Haus der Jugend Opladen und das Jugendhaus Rheindorf haben am 5. Juni geöffnet, das Jugendhaus Lindenhof, das Jugendhaus Schöne Aussicht und der Mädchentreff Mabuka bleiben geschlossen.
Zu den üblichen Zeiten geöffnet haben das Schwimmbad CaLevornia und das Schwimmbad Wiembachtal, das Museum Morsbroich und die Hauptstelle der Stadtbibliothek. Auch das Naturgut hat am Brückentag normal geöffnet.
Die Kurse und der Unterricht an der Musik- und Kunstschule finden statt, die Verwaltungsbüros sind geschlossen.
STADTRADELN 2026: Leverkusen tritt wieder in die Pedale
Leverkusen beteiligt sich auch 2026 erneut an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis. Vom 07. bis 27. Juni 2026 sind alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Unternehmen, Vereine sowie weitere Institutionen eingeladen, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit aktiv ein Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität zu setzen.
Bereits zum elften Mal in Folge nimmt die Stadt Leverkusen an der Aktion teil. Ziel des Wettbewerbs ist es, innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen, sei es auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, in der Freizeit oder im Urlaub. Organisiert wird das Stadtradeln vom Fachbereich Mobilität und Klimaschutz in Kooperation mit dem ADFC Leverkusen.
In 2025 Rekordergebnis erradelt
Die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial im Radverkehr in Leverkusen steckt: Im Jahr 2025 beteiligten sich insgesamt 2.339 Radlerinnen und Radler in 126 Teams. Gemeinsam wurden über 505.000 Kilometer erradelt, was einen neuen Rekord für Leverkusen darstellt. Dadurch konnten rund 83 Tonnen CO₂ eingespart werden.
„Wir möchten diesen Schwung nutzen und gemeinsam noch mehr Menschen für das Fahrrad begeistern“, betont Alexander Lünenbach, Beigeordneter für Bürger, Umwelt und Soziales der Stadt Leverkusen. „Dieses Rekordergebnis ist ein Ansporn, gleichzeitig nimmt es uns auch in die Pflicht, den Radfahrenden eine stetig verbesserte Infrastruktur bereitzustellen.“ Zuletzt hatte der Fachbereich Mobilität und Klimaschutz zusammen mit der Polizei Köln mit einer Spray-Aktion am Berliner Platz auf die Gefahr durch falschfahrende Radfahrende aufmerksam gemacht. Auch das vom Fachbereich erarbeitete Schulwegsicherungs-Konzept hat die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern im Blick.
SCHULRADELN im Fokus
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr erneut auf dem SCHULRADELN, einem Wettbewerb innerhalb des STADTRADELNS. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern können gemeinsam Kilometer sammeln und ihre Schule vertreten. Im letzten Jahr hatten sich 19 Schulen mit insgesamt 953 aktiven Radelnden beteiligt und insgesamt 134.620 Kilometer zurückgelegt. Die Stadt Leverkusen möchte mit dem SCHULRADELN insbesondere junge Menschen frühzeitig für nachhaltige Mobilität sensibilisieren und die Fahrradnutzung im Alltag stärken.
Die Hans-Christian-Andersen-Grundschule (HCA) aus Hitdorf nimmt in diesem Jahr das erste Mal am SCHULRADELN teil. In der Jugendverkehrsschule in Opladen werden die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse fit für das Radfahren gemacht, berichtet HCA-Lehrerin Catharina Lehmann. „Die Jugendverkehrsschule bietet einen geschützten Raum, in dem die Schülerinnen und Schüler sehr gut für den Straßenverkehr trainieren und auf das Fahren im Straßenverkehr vorbereitet werden können.“
Als besonderer Anreiz wartet auf die erfolgreichste Schule ein außergewöhnliches Erlebnis: Die 30 besten Schülerinnen und Schüler der Siegerschule erhalten die Möglichkeit, bei einem Heimspiel von Bayer 04 Leverkusen Teil einer Fahnenchoreografie in der BayArena zu werden und Bundesliga-Atmosphäre hautnah mitzuerleben.
„Kinder und Jugendliche sind die Radfahrerinnen und Radfahrer von morgen. Deshalb wollen wir die Beteiligung der Schulen weiter ausbauen“, erläutert Bettina Zimmer, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Mobilität und Klimaschutz. „Mit Aktionen wie dem SCHULRADELN verbinden wir Klimaschutz, Bewegung und Gemeinschaft.“
„Der ADFC freut sich, wenn auch die Leverkusener Ratsmitglieder beim STADT-
RADELN mitmachen und kräftig in die Pedale treten“, appelliert Wolfgang Dedden, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC Leverkusen, „jeder einzelne Kilometer zählt“.
Online anmelden und losradeln
Die Teilnahme am STADTRADELN ist kostenlos und unkompliziert: Interessierte können sich online registrieren, einem bestehenden Team beitreten oder selbst ein Team gründen. Während des Aktionszeitraums werden alle mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer gesammelt, unabhängig davon, ob diese beruflich oder privat gefahren werden. Die Erfassung erfolgt bequem online oder über die STADTRADELN-App. Auch Schulen, Unternehmen, Vereine oder Freundesgruppen können gemeinsam antreten und Kilometer für ihre Teams sammeln.
Am Ende des Aktionszeitraums werden die engagiertesten Teams sowie die erfolgreichsten Einzelradlerinnen und Einzelradler ausgezeichnet. Neben dem sportlichen Ehrgeiz steht vor allem die gemeinsame Motivation im Mittelpunkt, Leverkusen fahrradfreundlicher und klimafreundlicher zu gestalten.
Die Anmeldung zum STADTRADELN 2026 ist online möglich, auch noch während des Aktionszeitraums des STADTRADELNS. Weitere Informationen und Anmeldung gibt es unter www.stadtradeln.de/Leverkusen
Zum Hintergrund
Als Global Nachhaltige Kommune setzt sich die Stadt Leverkusen aktiv für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen wie Maßnahmen zum Klimaschutz (Ziel 13) ein: Mit der Teilnahme am STADTRADELN helfen die Bürgerinnen und Bürger dabei, die Nachhaltigkeitsstrategie ganz konkret vor Ort umzusetzen.
Schon seit 2016 nimmt Leverkusen regelmäßig am STADTRADELN teil, bei der Premiere gingen damals 620 Stadtradlerinnen und Stadtradler an den Start.
Rechtzeitig vor Sommerurlaub prüfen: Sind Ausweise noch gültig?
Die sommerlichen Temperaturen der letzten Tage wecken die Urlaubslust: Bevor es in den Sommerferien in den Auslandsurlaub geht, sollte jedoch kontrolliert werden, ob Personalausweis und/oder Pass noch gültig sind.
Falls nicht, sollte schnellstmöglich ein Termin im Bürgerbüro der Stadt Leverkusen vereinbart werden, um neue Ausweisdokumente zu beantragen. Aktuell dauert die Bearbeitungszeit vom Antrag bis zur Abholung der Ausweise bei Personalausweisen zwei, bei Reisepässen bis zu vier Wochen.
Für Reisen innerhalb der EU bzw. im Schengen-Raum sowie in die Türkei wird ein gültiger Personalausweis benötigt, für Reisen außerhalb der EU ein Reisepass.
Kinder benötigen seit dem 1. Januar 2024 für Reisen außerhalb der EU einen elektronischen Reisepass. Bereits ausgestellte Kindereisepässe behalten jedoch bis zur regulären Ablauffrist ihre Gültigkeit.
Termine für die Ausweis-Beantragung online oder telefonisch vereinbaren
Eine Terminbuchung, um im Bürgerbüro Personalausweis oder Reisepass zu beantragen, ist online unter https://tevisonline.leverkusen.de möglich. Außerdem können Terminwünsche per Mail an 331-termine@stadt.leverkusen.de an das Bürgerbüro gerichtet werden, dabei bitte das konkrete Anliegen und eine Telefonnummer angeben.
Bürgerinnen und Bürger können zudem unter der Telefonnummer 0214/406-33120 montags bis donnerstags 08:00 bis 17:00 Uhr sowie freitags von 08:00 bis 13:30 Uhr persönlich mit Mitarbeitenden sprechen. Bei Terminanfragen erhalten die Anrufenden per Rückruf ein Terminangebot.
Direktversand von Ausweisdokumenten möglich
Seit dem 01.05.2025 bietet die Bundesdruckerei den Direktversand von Ausweisdokumenten an die Meldeadresse an. Dieser Zustell-Service kostet 15 Euro zusätzlich zur regulären Gebühr für ein Ausweisdokument. Zu beachten ist, dass der Postzustelldienst das alte Ausweisdokument nicht an der Wohnungs- oder Haustür entwerten und auch nicht zum Rücktransport zur Behörde entgegennehmen darf, weshalb die Entwertung des bisherigen Personalausweises bereits bei der Beantragung erfolgen muss.
Zur Annahme des neuen Personalausweises benötigen Bürgerinnen und Bürger ein weiteres, gültiges Ausweisdokument, mit welchem sie sich beim Postzustelldienst ausweisen müssen. Die Entgegennahme der Sendung kann nur persönlich erfolgen. Eine Vertretung durch eine bevollmächtigte Person ist nicht möglich.
Historische Lokomotive E 11 findet neue Heimat
Die städtische Lokomotive E 11 konnte mit Hilfe eines privaten Eisenbahnunternehmens aus Ratingen vor der Verschrottung gerettet werden. Die 113 Jahre alte Lokomotive hat eine bewegte Geschichte hinter sich, die nun auf dem Firmengelände der Railflex GmbH fortgeschrieben werden kann.
Zum Hintergrund: Die Stadt Leverkusen hat im April 2024 von ihrem Rückkaufrecht Gebrauch gemacht und die elektrische Lokomotive E 11 von der Salzburg AG auf Wunsch der örtlichen Politik zum Schrottwert zurückgekauft. Die Lokomotive wurde bis in die 1980er Jahre in Hitdorf, Rheindorf und Monheim a. R. auf Gleiswegen eingesetzt und hat daher einen geschichtsträchtigen Bezug nach Leverkusen. Im Anschluss wurde die Lok seit den 1980er Jahren hauptsächlich für Tunnel- und Rangierarbeiten in Österreich eingesetzt und im Jahr 2022 außer Dienst gestellt. Kosten für den Rücktransport aus Salzburg sind der Stadt seinerzeit nicht entstanden.
Seit der dramatischen Haushaltssituation der Stadt Leverkusen ab August 2024 sind keine Kosten für den städtischen Haushalt durch die Lokomotive angefallen. Eine Finanzierung des temporären Abstellplatzes der Lokomotive E 11, der Abtransport vom Gelände des Privatunternehmens, eine spätere Aufstellung im Stadtgebiet als Denkmallokomotive, die weitere Instandhaltung, die Umlackierung in ihren ursprünglichen Zustand, die Haftung und der Abschluss einer Versicherung als freiwillige Maßnahme sind aufgrund der aktuellen Haushaltssituation allerdings nicht möglich. Sponsoren konnten auch aufgrund der sehr hohen Kostensituation im hohen fünfstelligen Bereich zudem nicht gefunden werden.
Eine Verschrottung sowie der Verfall der in einem guten Zustand befindlichen Lokomotive konnte dennoch verhindert werden. Durch einen Dauerleihvertrag der Stadt Leverkusen mit der Firma Railflex wurde vereinbart, dass die Lokomotive auf Kosten der Firma Railflex über den Gleisweg abtransportiert und in den historischen Zustand umlackiert wird. Die Lokomotive wird auf dem Firmengelände der Railflex GmbH als Dauerleihgabe als Museumslok ausgestellt. Geplant ist, dass die Lokomotive bereits zum Tag der offenen Tür der Firma am 12. September 2026 auf dem firmeneigenen Gelände in historischer Lackierung ausgestellt werden kann.
Der Geschäftsführer der Railflex GmbH, David Uhr, betont: „Der Erhalt und die optische Rückwandelung der Lok in ihr Farbkleid der 70/80 er Jahre ist mir eine Herzensangelegenheit. Meine Kindheit und Jugend habe ich zum größten Teil in Monheim verbracht und mich immer gefreut, wenn mir ein Zug begegnete. Vermutlich entstand auch so meine Liebe zur Eisenbahn und der Wunsch nach meinem jetzigen Traumberuf.“ OB Stefan Hebbel zur neuen Heimat der Lok: „Ich danke der Railflex GmbH ausdrücklich für das Engagement und die langfristige Sicherung dieser historischen Lokomotive. Es ist vorbildlich, dass die Lok auf Kosten der Firma auch wieder in den farblichen, historischen Zustand versetzt wird.“
Hintergrundinformationen zur Railflex GmbH:
Railflex ist ein Inhabergeführtes Eisenbahnverkehrsunternehmen aus Ratingen und überwiegend regional tätig. So bringt Railflex die Waggons aus dem Henkelzug, in dem Kosmetikprodukte der Firma Schwarzkopf transportiert werden, nach Monheim bzw. Düsseldorf-Reisholz. Aber auch für die Montan- und chemische Industrie ist das Unternehmen tätig. 2016 übernahm Railflex den Bereisungswagen „B405“ auch bekannt als Salzburgwagen von den Bahnen der Stadt Monheim. Heute kann der Wagen für besondere Ausflüge und Fahrten inkl. Catering gebucht werden. Auch das Eisenbahnmuseum Bochum fährt mit seinen historischen (Dampf-) Zügen in der Regie von Railflex.
Pionierin der Leverkusener Stadtverwaltung verstorben
Mit großer Betroffenheit hat die Stadtverwaltung Leverkusen vom Tod der „Amtmännin“ Margit Fucks erfahren. Frau Fucks war die erste Frau, die den Fachbereich Finanzen – damals die Kämmerei – geleitet hat.
Ihre 25-jährige Laufbahn als Fachbereichsleiterin von 1959 bis 1984 fiel in eine Zeit finanzieller Stärke und nachhaltiger Entwicklung in Leverkusen. Sie agierte in einer damals noch von Männern dominierten Welt in wirtschaftlich sehr guten Zeiten für Leverkusen als es noch genügend Geld über die Einnahme von Gewerbesteuereinnahmen gab, um in der Stadt gestalten sowie zahlreiche Großprojekte umsetzen zu können. In den Jahren ihrer Tätigkeit entstanden unter anderem das Forum, das heutige Klinikum, die Müllverbrennungsanlage, die Ostermann-Arena, der Wasserturm sowie zahlreiche Siedlungsbauten.
1941 hatte die „Amtmännin“ – die damalige Bezeichnung einer Beamtin im gehobenen Dienst – ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst als Verwaltungslehrling bei der Stadt Leverkusen begonnen. Im Laufe ihrer weiteren Karriere wurde sie dann zur Amtmännin befördert, weil die Laufbahnbestimmungen zum damaligen Zeitpunkt noch keine weibliche Form der Dienstbezeichnung in der Bes.Gr. A 11 kannte. Margit Fucks ist im Mai im Alter von 102 Jahren verstorben.
Oberbürgermeister Stefan Hebbel hat den Hinterbliebenen seine aufrichtige Anteilnahme ausgesprochen und in einem Kondolenzschreiben die Leistungen und Verdienste von Margit Fucks gewürdigt.
Spray-Aktion für mehr Sicherheit auf dem Rad
Bei Verkehrsbeobachtungen wurden am Berliner Platz in Opladen vermehrt Radfahrende festgestellt, die entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs waren. Dieses Verhalten ist riskant, da die Radfahrenden nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsbeteiligte erheblich gefährden.
Autofahrende rechnen an den Querungsstellen in der Regel nicht mit Radfahrenden aus der Gegenrichtung, genauso wenig wie Fußgängerinnen und Fußgänger sowie alle, die korrekt auf den Geh- bzw. Radwegen unterwegs sind. Dadurch kann es schnell zu kritischen Situationen und Unfällen kommen. Gerade an großen, komplexen und stark befahrenen Kreisverkehren wie dem Berliner Platz ist es daher besonders wichtig, dass die geltenden Verkehrsregeln eingehalten werden, um ein sicheres Passieren des Kreisverkehrs für alle zu gewährleisten.
Vor diesem Hintergrund sensibilisierten Stadt (Fachbereich Mobilität und Klimaschutz) und Polizei mit einer gemeinsamen Aktion am Kreisverkehr für mehr Aufmerksamkeit beim Radfahren. Dabei wurde an verschiedenen Stellen des Berliner Platzes mittels Sprühkreide eine Schablone aufgetragen, die markant auf die korrekte Fahrtrichtung hinweist und gleichzeitig die Problematik des Falschfahrens bewusst machen soll.
Bereits in der Vergangenheit wurden vergleichbare Maßnahmen durch die Polizei durchgeführt. Die Problematik des Falschfahrens ist jedoch nicht nur am Berliner Platz, sondern auch an weiteren Stellen im Stadtgebiet zu beobachten. Aus diesem Grund sind ähnliche Aktionen künftig verstärkt geplant.
Im Anschluss an die Präventionsmaßnahme führte die Polizei gezielte Schwerpunktkontrollen im Bereich des Berliner Platzes durch.


