Kein Kita-Kind muss ohne Betreuungsplatz bleiben: Freie Angebote für U3 und Ü3
Erstmals seit mehreren Jahren ist die Situation in der Kindertagesbetreuung in Leverkusen deutlich entspannter. Im Kita-Jahr 2026/27 stehen wieder deutlich mehr Betreuungsplätze zur Verfügung. Die Auswertung der Belegung zum 1. August 2026 hat gezeigt: Alleine in den städtischen Einrichtungen sind derzeit noch 69 Plätze im U-3 Bereich und 449 Plätze im Ü-3 Bereich nicht belegt. Auch in den Einrichtungen der Freien Träger gibt es in allen Altersgruppen freie Betreuungsplätze.
Grund dafür ist vor allem der kontinuierliche Ausbau der Betreuungsangebote und der damit verbundene Neubau von Kitas in den vergangenen Jahren. Auch die Anstrengungen bei der Personalgewinnung zeigen Wirkung. Die Personal-Anwerbungskampagne „Wir für unsere Kita“ hat dazu beigetragen, die personelle Situation zu verbessern. Eine ausreichende Personalausstattung schafft die Voraussetzungen für eine verlässlichere Betreuung und die Sicherung der pädagogischen Qualität.
„Ich bin sehr froh, dass wir uns dieses Jahr in einer deutlich entspannteren Situation befinden“, zeigt sich Stadtdirektor Marc Adomat erleichtert. „Die Anstrengungen der vergangenen Jahre haben gewirkt und zeigen, dass die Investitionen richtig waren. Jetzt haben wir ausreichend Spielraum, um Kita- und Betreuungsangebote neu aufzustellen und anzupassen. Beispielsweise dort, wo Gebäude nicht den heutigen Anforderungen an eine zeitgemäße Kindertageseinrichtung entsprechen.“
Die geplante Neustrukturierung der Kita-Landschaft unter Berücksichtigung der Bedarfe nach Ergebnissen der regelmäßigen Elternbefragung sind dabei ein wesentlicher Baustein.
„Wir möchten allen Eltern, die bislang noch keinen Betreuungsplatz gefunden haben, ausdrücklich Mut machen, sich erneut an uns zu wenden“, erklärt Aylin Doğan, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend. „Die aktuelle Situation zeigt, dass wir inzwischen wieder über deutlich mehr freie Kapazitäten verfügen. Sollten Sie eine andere Erfahrung gemacht haben, kommen Sie gerne erneut auf uns zu. Das gilt ausdrücklich auch für Eltern, die keinen Arbeitsnachweis beibringen können. Uns ist es wichtig, dass jedes Kind im Rahmen der frühkindlichen Bildung die Möglichkeit für eine Betreuung und Förderung in einer Kita bekommt.“
Kontakt:
rechtsanspruch.kindertagesbetreuung@stadt.leverkusen.de
Umbau von vier Sportplatzanlagen im Stadtgebiet Leverkusen
Vier Sportplatzanlagen erstrahlen in einem neuen Licht. Der Sportpark Leverkusen hat im August 2026 die Flutlichtanlagen der Sportplatzanlagen Hitdorf, Bergisch Neukirchen, Lützenkirchen und Schlebusch erfolgreich auf modernste LED-Technik umgebaut.
Die Planungen für das Projekt wurden bereits im Jahr 2024 aufgenommen. In diesem Zusammenhang stellte der Sportpark Leverkusen einen Förderantrag bei der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH in Berlin, welcher erfolgreich bewilligt wurde. Durch die Förderung konnte eine Quote von 25 Prozent für das Projekt erzielt werden.
Im Rahmen der Umsetzung wurden die bisherigen Flutlichtleuchten der alten HQI-Technik demontiert und durch hocheffiziente, energiesparende LED-Flutlichtleuchten ersetzt. Neben der deutlichen Reduzierung des Energieverbrauchs konnte durch die neue Technik auch eine verbesserte Ausleuchtung der Spielflächen erreicht werden. Die zugrunde liegende Lichtberechnungen erfolgten nach den "DIN EN 12193 Sportstätten" der Klasse III.
Nationale Klimaschutzinitiative: Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.
Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen zu der Nationalen Klimaschutzinitiative unter:
Ab November: Geänderte Öffnungszeiten im Bürgerbüro
Mit Wirkung vom 1. November 2026 wird die Öffnungszeit des Bürgerbüros in den Luminaden in Wiesdorf donnerstags angepasst. Das Bürgerbüro bleibt ab dem 05. November 2026 donnerstags in der Zeit von 12:00 bis 13:00 Uhr für eine regelmäßige interne Teambesprechung geschlossen.
Da sich daran die reguläre Schließungszeit von 13:00 bis 14:00 Uhr anschließt, findet donnerstags zwischen 12:00 und 14:00 Uhr kein Publikumsbetrieb statt.
Das betrifft auch Angelegenheiten für den Schnellschalter, beispielsweise die Abholung von Ausweisdokumenten oder die Beantragung von Führungszeugnissen, Meldebescheinigungen, Untersuchungsberechtigungsscheinen und Beglaubigungen.
Die Öffnungszeiten am Donnerstag gestalten sich somit wie folgt:
· 09:00 bis 12:00 Uhr
· 14:00 bis 18:00 Uhr
Das Bürgerbüro bietet zudem bereits verschiedene Dienstleitungen digital an. So können Bürgerinnen und Bürger beispielsweise die elektronische Wohnsitzanmeldung oder die Beantragung eines Untersuchungsberechtigungsscheins online erledigen.
Diese und weitere Online-Dienstleistungen sind im städtischen Kommunalportal abrufbar.
ZukunftsExpedition lädt Familien in Alkenrath zum Mitmachen ein
Was hat ein selbst gepresster Apfelsaft mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zu tun? Und wie wird aus einer Samenkugel ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz? Antworten darauf gibt es am 9. Oktober 2026 in Alkenrath: Das BNE-Netzwerk Leverkusen lädt zur „ZukunftsExpedition – Gemeinsam Nachhaltigkeit erleben in Leverkusen" ein.
Die ZukunftsExpedition findet mitten im Quartier statt und verteilt sich auf zwei Standorte. Los geht es von 11:00 bis 13:30 Uhr im FreiRaum Alkenrath: Dort öffnen sich die Türen für verschiedene Mitmachaktionen, unter anderem mit einem Glücksrad des Umsonstladens. Von 14:00 bis 17:00 Uhr folgt in der Städt. Tageseinrichtung für Kinder, Nikolaus-Groß-Straße, ein buntes Nachmittagsprogramm: eine gemütliche Vorlesestunde, spannende Wasser-Experimente mit der TH Köln – Campus Leverkusen, das Mitmachkino der GlücksBande, ein Glücksrad der Tafel der Dinge, das Formen von Samenkugeln sowie der Bau und die Ausstattung von Insektenhotels und vieles mehr. Bei passender Witterung erweitert sich das Programm auch auf das Außengelände. Nachhaltigkeit heißt dabei nicht nur Klima- und Umweltschutz, sondern hat auch eine soziale Seite: Es geht darum, Ressourcen zu teilen, Vorhandenes wertzuschätzen und Leverkusen zu einem lebenswerten Ort für alle zu machen, an dem alle mitgestalten können. Geplant wird die gesamte Veranstaltung entsprechend bewusst ressourcenschonend: Es wird Abfall vermieden, es kommen regionale Produkte zum Einsatz, und für die kreativen Aktionen werden recycelte Materialien genutzt. Ermöglicht wird die ZukunftsExpedition durch die Förderung der Bürgerstiftung Leverkusen.
„Mit der ZukunftsExpedition machen wir Nachhaltigkeit für Kinder und Familien mit allen Sinnen erlebbar – niedrigschwellig und für alle zugänglich. Der Aktionstag zeigt zudem, wie stark unser BNE-Netzwerk ist: Wenn so viele Einrichtungen an einem Strang ziehen, entsteht mehr als ein einzelner Veranstaltungstag – nämlich eine tragfähige Struktur für nachhaltige Bildung in Leverkusen", sagt Christina Kowalczyk vom Kommunalen Bildungsbüro der Stadt Leverkusen.
Auch die beteiligten Partnerinnen und Partner aus dem BNE-Netzwerk sehen in der Veranstaltung weit mehr als ein einmaliges Fest. „Wenn Kinder selbst Saft pressen oder Samenkugeln formen, wird Nachhaltigkeit greifbar – und genau das ist unser Ziel", ergänzt Ute Rommeswinkel, Mitarbeiterin beim NaturGut Ophoven.
Für den FreiRaum Alkenrath, der die Veranstaltung am Vormittag mitgestaltet, steht dabei besonders der Stadtteil im Mittelpunkt. „Der FreiRaum Alkenrath ist ein offener Treffpunkt für alle Menschen im Quartier. Mit der ZukunftsExpedition holen wir Nachhaltigkeit dorthin, wo die Nachbarschaft ohnehin schon zusammenkommt", so Quartiersmanagerin Tanja Deiters vom Diakonischen Werk des Kirchenkreises Leverkusen.
Ein Gemeinschaftsprojekt mit langfristiger Wirkung
Koordiniert wird die Veranstaltung durch das Kommunale Bildungsbüro der Stadt Leverkusen, umgesetzt gemeinsam mit zahlreichen Mitgliedern des BNE-Netzwerks. Zum Organisationsteam gehören: das Diakonische Werk des Kirchenkreises Leverkusen, die Städt. Tageseinrichtung für Kinder Nikolaus-Groß-Straße, das NaturGut Ophoven, das Kolping-Bildungswerk (Bildungsstätte Leverkusen), die Job Service Beschäftigungsförderung Leverkusen gGmbH, das Landrat-Lucas-Gymnasium und das Lise-Meitner-Gymnasium.
Die ZukunftsExpedition ist Teil des BNE-Netzwerks Leverkusen, das Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der gesamten Stadt verankert. Durch die Verankerung im BNE-Konzept Leverkusen ist die Veranstaltung kein einmaliges Projekt, sondern soll fester Bestandteil des Leverkusener Veranstaltungsangebots werden und Anknüpfungspunkte für weitere BNE-Angebote im Quartier schaffen.
Pressevertretungen sind herzlich willkommen, dabei zu sein.
ZukunftsExpedition auf einen Blick
Datum: Freitag, 9. Oktober 2026
11:00–13:30 Uhr: FreiRaum Alkenrath – Mitmachaktionen, u. a. Glücksrad des Umsonstladens
14:00–17:00 Uhr: Städt. Tageseinrichtung für Kinder, Nikolaus-Groß-Straße – Vorlesestunde, Mitmachkino der GlücksBande, Glücksrad der Tafel der Dinge, Apfelsaft pressen, Samenkugeln formen, Insektenhotels und weitere Aktionen
Teilnahme: kostenlos, ohne Anmeldung
Zielgruppe: Familien mit Kindern aus Alkenrath sowie alle Interessierten aus Leverkusen
Zum Hintergrund
BNE steht für „Bildung für nachhaltige Entwicklung" – ein Ansatz, der Menschen nicht nur Wissen über Klima, Umwelt oder soziale Gerechtigkeit vermittelt, sondern sie befähigt, selbst verantwortungsbewusst zu handeln und Veränderungen mitzugestalten. BNE ist weltweit anerkannt und fest in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verankert.
In Leverkusen wird BNE durch das BNE-Netzwerk Leverkusen gebündelt: Mehr als 50 Einrichtungen aus der frühkindlichen, schulischen, außerschulischen und zivilgesellschaftlichen Bildung arbeiten hier zusammen, koordiniert durch das Kommunale Bildungsbüro der Stadt Leverkusen. Das Netzwerk hat 2025 ein gemeinsames BNE-Konzept verabschiedet, das Bildung für nachhaltige Entwicklung entlang der gesamten Bildungsbiografie verankert – von der Kita bis in die Erwachsenenbildung.
Das Netzwerk soll weiterwachsen: Einrichtungen bzw. Akteurinnen und Akteure, die sich im BNE-Netzwerk engagieren oder künftig an der Organisation von Veranstaltungen wie der ZukunftsExpedition mitwirken möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Das BNE-Konzept ist unter www.leverkusen.de/themen/bildung/fachkraefte/vernetzung-und-beratung (BNE-Netzwerk Leverkusen) abrufbar.
Pressekontakt: Christina Kowalczyk | Stadt Leverkusen, Kommunales Bildungsbüro | Telefon: 0214 – 406 4029 | E-Mail: christina.kowalczyk@stadt.leverkusen.de
Positive Bilanz MINTmachTag „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft“
Mit Feuereifer und vielen Fragen im Gepäck forschten über 180 Kinder aus Leverkusener Kindertagesstätten und Grundschulen am 01. Oktober 2026 auf dem NaturGut Ophoven und im Probierwerk zum Motto „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft". Sie lernten, wie man einen Verband richtig anlegt, formten aus Knetgummi ihr eigenes Zahnmodell und wurden in einer Mini-Arztpraxis zu kleinen Gesundheitsexperten.
An drei Forscherständen standen den Kindern erfahrene Trainerinnen der Stiftung Kinder forschen sowie Studierende des Berufskollegs Opladen mit Rat und Tat zur Seite. Speziell für Grundschulen steuerte das NaturGut Ophoven zudem das Angebot „Hau Rein! – Alles über den richtigen Kraftstoff für deinen Körper“ bei. In kleinen Experimenten gingen die Kinder der Frage nach, was in unseren Lebensmitteln steckt und was unser Körper braucht, um sich stark und fit zu fühlen.
Kinder sind von Natur aus neugierig und stellen viele Fragen, um sich selbst und ihre Umwelt besser zu verstehen. Genau diese Neugier und Entdeckerfreude gilt es zu fördern. Denn frühe Bildung legt den Grundstein dafür, dass Kinder später selbstbestimmt und verantwortungsvoll handeln können – und sich so stark für ihre Zukunft machen.
Organisiert wurde der MINTmachTag vom Netzwerk Leverkusen – Stiftung Kinder forschen, bestehend aus dem Kommunalen Bildungsbüro und dem Evangelischen Familien- und Erwachsenenbildungswerk des Kirchenkreises Leverkusen, mit tatkräftiger Unterstützung des Berufskollegs Opladen. Finanzielle Unterstützung kam von der Opladener Filiale der Sparda-Bank West eG sowie der Stiftung Kinder forschen.
Hintergrund: Netzwerk Stiftung Kinder forschen in Leverkusen
Die gemeinnützige Stiftung „Kinder forschen“ engagiert sich seit 2006 bundesweit für frühe MINT-Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung, um Kinder fit für die Zukunft zu machen. Die Stiftung entwickelt Fortbildungen, qualifiziert Trainerinnen und Trainer und fördert die Entstehung regionaler Netzwerke.
Anfang 2020 haben sich das Kommunale Bildungsbüro Leverkusen und das Evangelische Familien- und Erwachsenenbildungswerk des Kirchenkreises Leverkusen zum Netzwerk Leverkusen – Stiftung Kinder forschen zusammengeschlossen. Mit drei ausgebildeten Trainerinnen organisiert das Netzwerk jedes Jahr bis zu acht Fortbildungen für Fachkräfte in Leverkusener Kindertagesstätten und Offenen Ganztagesgrundschulen. In diesem Jahr können die Fortbildungen wieder kostenlos angeboten werden – mithilfe einer Spende der Bürgerstiftung Leverkusen.
Zwei Fortbildungen und einen kostenlosen Online-Fachtag zum Thema „Zukunftskompetenzen“ gibt es noch dieses Jahr. Im Fachtag geht es darum, Kinder mit MINT für die Zukunft zu stärken und eine erfolgreiche Lernbegleitung und frühe Bildung in der Kita sowie in Grundschulen und OGS zu schaffen. Für den Online-Fachtag sind noch Anmeldungen möglich und die Planungen fürs nächste Jahr laufen in vollen Zügen. Zusätzlich hat das Netzwerk eine Materialkiste, aus der Fachkräfte Ausstattung für digitale Forschungsprojekte ausleihen können, z.B. Tablets sowie digitale Mikroskope.
Zukunft Manfort: Erste Online-Beteiligung startet
Wie erleben die Menschen ihren Stadtteil? Welche Orte gefallen ihnen, wo sollte sich etwas verändern und welche Ideen haben sie für die Zukunft Manforts? Ab sofort sind alle, die sich mit Manfort verbunden fühlen, eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen in einer Online-Beteiligung einzubringen.
Die Stadt Leverkusen hat gemeinsam mit dem Planungsbüro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH den Prozess „Zukunft Manfort“ begonnen. Ziel dieses Prozesses ist, gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort Perspektiven und konkrete Projekte für die zukünftige Entwicklung Manforts zu entwickeln. Hierzu startet nun die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung.
„Zeig uns dein Manfort!“
Unter diesem Motto beginnt der Auftakt der Beteiligung mit einer interaktiven Stadtkarte, die alle Teilnehmenden über die Homepage der Stadt Leverkusen erreichen. Ab sofort bis zum 15.11.2026 können Interessierte auf dieser digitalen Karte Orte in Manfort markieren, diese entsprechend kommentieren und eigene Beiträge einstellen. Dabei stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt:
- Was ist in Manfort bereits gut?
- Was sollte besser werden?
- Welche Ideen gibt es für die Zukunft des Stadtteils?
So soll nicht nur gesammelt werden, wo Handlungsbedarf besteht, sondern ebenso festgehalten werden, welche Orte, gerne genutzt werden, welche Stärken im Stadtteil bereits vorhanden sind sowie welche Ideen es für eine zukünftige Entwicklung von Manfort gibt. Zudem können die Beiträge anderer Teilnehmender angesehen, kommentiert und bewertet werden.
Die Online-Beteiligung ist über die Projektwebsite Manfort | Stadt Leverkusen erreichbar.
Alternativ kann dieser QR-Code gescannt werden, der direkt zur interaktiven Stadtkarte von Manfort führt.
Beteiligung baut auf bisherigen Erkenntnissen auf
Mit der interaktiven Stadtkarte beginnt die Beteiligung nicht von vorne. Bereits vorhandene Planungen, Untersuchungen und Ergebnisse früherer Mitwirkungsformate werden in den Prozess einbezogen. Dazu gehören beispielsweise die Erkenntnisse aus dem im Jahr 2024 durchgeführten Fußverkehrscheck oder dem laufenden Projekt GLIM – Gemeinsam leben in Manfort, das vom Diakonischen Werk des Kirchenkreises Leverkusen angestoßen wurde. Die hieraus bereits abgeleiteten Bedarfe der Bevölkerung werden gemeinsam mit den neuen Hinweisen aus der sogenannten Dialogkarte ausgewertet und fließen in den Prozess „Zukunft Manfort“ ein.
Im weiteren Projektverlauf wird es noch weitere Möglichkeiten geben, aktiv am Planungsprozess teilzunehmen – sowohl digital als auch direkt vor Ort. Geplant sind unter anderem zielgruppenorientierte Stadtteilspaziergänge, themenspezifische Fachgespräche, Workshops und weitere Beteiligungsangebote.
Neue Projektwebsite informiert über „Zukunft Manfort“
Zeitgleich mit der Online-Beteiligung ist die neue Projektwebsite „Zukunft Manfort“ online gegangen. Unter Manfort | Stadt Leverkusen finden Interessierte alle wichtigen Informationen zum Projekt, zum aktuellen Stand der Erarbeitung sowie zu kommenden Terminen und Beteiligungsmöglichkeiten.
Dort wird außerdem erklärt, welche planerischen Konzepte im Rahmen von „Zukunft Manfort“ erarbeitet werden. Die Projektwebsite wird während der gesamten Laufzeit fortlaufend aktualisiert.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Organisationen oder Initiativen können sich gerne bei Rückfragen an die Projektkoordination über das digitale Postfach manfort@stadt.leverkusen.de wenden.


